a different jimi
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Ja, er ist von egoexpress. Nein, er ist aber nicht egoexpress.
Er ist ein anderer Jimi.

Nach egoexpress kam erstmal (wieder) die echte - nicht die Hamburger - Schule, die er trotz eines Oberstufennotendurchschnitts von 1,14 (wieder) abgebrochen hat, um (wieder) Musiker zu werden. Er spielt leidenschaftlich schlecht Blockflöte, aber das spielt keine Rolle, denn eigentlich geht es ihm darum, Musik im Club stattfinden zu lassen.

Seit einem Jahr legt A Different Jimi mit überproportional wachsendem Erfolg Platten auf, ist Resident in Hamburgs berühmtem Golden Pudel Club (wo er die Party-Reihen Fit for Jazz, Unfit For Jazz und Fuck For Jazz schmeißt), arbeitet neben seinem Solo-Projekt auch an Kollaborationen mit Sternes Synthesizerer Richard von der Schulenburg und dem Megastar in spe Gay Mc. Wie nebenbei gründete er jetzt mit seinen kongenialen Kumpels ein Label: it's.

Als erste Amtshandlung veröffentlicht Jimi, der erste Präsident von it's, gleich mal seine eigene Solo-Debut-12". So einfach ist das also, könnte man denken. Aber wer A Different Jimi kennt, der weiß, daß Master Jimsen es sich nie einfach macht. Der music-lover ist ein so genannter Hunderprozentiger. In seiner Club-Schmiede wird geackert und geschunden, damit die kleinen Pferdchen feine, neue Hufeisen bekommen. Und wenn das Eisen nicht mindestens 100%ig geil ist, wird es in die Tonne gekloppt.

Jetzt haben es endlich drei heiße Eisen auf das schwarze Gold geschafft. Mit zwei von denen kann man prima über den Dancefloor galoppieren: �1753 Angelo� und "I Don't Know Why You Say" - zwei angepoppte Housetracks, denn House ist der Sound der Stunde und für Jimi der einzige Weg, dem verhassten Stumpfsinn eine andere, musikalische Art von Euphorie entgegen zu setzen: explodierende Harmonien. Das dritte Schmankerl "My Hang" ist von einer Moondog�schen Schönheit, die heutzutage ihresgleichen sucht. Endlich mal wieder was Feines.

Jakobus Siebels, Bruder und JaKönigJa (Buback / DIAL)